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Frauen in Führungspositionen

Tanja Birkholz

Porträt Tanja Birkholz

Tanja Birkholz ist seit dem Jahr 2009 Executive Group Finance Architecture und damit eine der beiden Frauen im Topmanagement der Commerzbank. Eingestiegen ist sie im Jahr 1999 als Trainee und hat seitdem schon viele Stationen in der Bank durchlaufen. Beispielsweise war sie im Kredit- und Marktrisikomanagement und der Konzernstrategie in unterschiedlichen Funktionen tätig. Als junges Nachwuchstalent ist sie so kontinuierlich die Karriereleiter hochgeklettert – ganz ohne eine gesetzliche Quote. Heute verantwortet sie das neben der Integration der Dresdner Bank wichtigste Projekt der Bank: die Finanzsysteme der Bank zukunftsfähig aufzustellen. Sie ist zudem ein gutes Beispiel dafür, dass sich Kind und Karriere auch in der obersten Führungsebene nicht ausschließen.

Tanja Birkholz, Bereichsvorstand
Group Finance Architecture

Frauen in Führungspositionen bei der Commerzbank

Der Vorstand der Commerzbank spricht sich klar für mehr Frauen in Führungspositionen aus. Um das leistungsfähigste Führungsteam zu stellen, müssen alle Talente berücksichtigt werden. Deshalb initiierte der Vorstand im Jahr 2010 ein Projekt mit dem Ziel, mehr Führungspositionen mit Frauen zu besetzen.

Am Anfang des Projekts standen umfassende Analysen und Befragungen. Unter anderem wurde erkannt, dass die Ausgangslage in den einzelnen Segmenten der Bank sehr unterschiedlich ist. Im Personalbereich sind zum Beispiel deutlich mehr Frauen tätig als in der IT. Deshalb hat sich der Vorstand gegen eine einheitliche Besetzungsquote entschieden. Bankweite und segmentspezifische Maßnahmen sollen eine deutliche Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen bewirken.

Jeder Vorstand benannte einen Projektpaten aus dem Topmanagement seines Bereichs. Mit ihren Teams entwickeln die Projektpaten Maßnahmen, die auf das jeweilige Segment zugeschnitten sind. Zusätzliche bankweite Maßnahmen sind unter anderem Mentoringprogramme für weiblichen Führungsnachwuchs oder der Ausbau der (Schul-)Kinderbetreuung. Neben etablierten Lösungen stehen Programme wie der Pilot „keep in touch (k.i.t.)“. Um während der Elternzeit den Kontakt zum Unternehmen nicht zu verlieren, wird ein Teilzeitarbeitsvertrag von 10 % der tariflichen wöchentlichen Arbeitszeit mit Jahresstundenkontingent (p.r.t.) für die Dauer der k.i.t.-Maßnahme vereinbart. Es kann für Qualifizierungsmaßnahmen oder Teamevents genutzt werden. Bereits umgesetzt wurde ein segmentinterner Karrieretag, bei dem Potenzialträgerinnen die Möglichkeit hatten, mit dem Topmanagement und Vorständen ins Gespräch zu kommen. Beim Rekrutierungsevent „Women Up 2010“ konnten Hochschulabsolventinnen die Commerzbank kennenlernen.

Transparenz und das Messen von Fortschritten sind zentral für das Projekt „Frauen in Führungspositionen“. Bis zum Jahr 2015 wird der Vorstand regelmäßig über den Umsetzungsfortschritt und den Zielerreichungsgrad informiert. Ihm werden sechs Steuerungskriterien vorgestellt, um weibliche Talente nachhaltig zu identifizieren, zu fördern und schließlich die Anzahl qualifizierter Kandidatinnen für Führungspositionen zu erhöhen. Ab dem laufenden Jahr 2011 sind die Fortschritte vergütungsrelevant in den Zielvereinbarungen des Topmanagements verankert.

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